Worauf achten beim Hundefutterkauf?

Zusammensetzungen genau beachten!

Jedes Lebewesen auf der Welt benötigt abgestimmte Zusammensetzungen des Futters um den täglichen Bedarf des Körpers zu decken. Dabei sollte man die Wichtigkeit der Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien nicht missachten. Es gibt viele unterschiedliche Hundefutter auf dem Markt mit den unterschiedlichsten Vor,- und Nachteilen.

 

Um zu verstehen und einen Überblick zu bekommen führe ich kurz auf, wofür die verschiedenen Komponenten im allgemeinen zuständig sind:

 

Proteine:

25% des täglichen Bedarfs sollten aus Proteinen bestehen. Sie sind zuständig dafür, Zellen und Gewebe neu zu bilden und die bereits vorhandenen Muskeln zu “füttern”. Essentielle Aminosäuren sind ein wichtiger Grundbaustein der Proteine. Sie dienen als Ausgangsprodukte vielfältiger Verbindungen, die wichtige Stoffwechselfunktionen im Körper übernehmen. Der Organismus des Hundes kann nur eine gewisse Anzahl an Aminosäuren selber herstellen und ist deshalb auf eine ausgewogene Ernährung angewiesen.

 

Kohlenhydrate:

Es gibt verschiedene Kohlenhydrate, die verdaulichen und unverdaulichen. Verdauliche Kohlenhydrate sind der perfekte Lieferant von Kurzzeitenergie. Jedoch werden unverdauliche Kohlenhydrate über verschiedene Verfahren als Fettgewebe im Körper eingelagert.

 

Fette:

12% in der Ernährungspyramide sollten durch Fette ersetzt werden. Fette sind der primäre Energielieferant im täglichen Bedarf. Wie bei den Aminosäuren müssen dem Körper essentielle Fettsäuren zugeführt werden, da der Organismus diese nicht selber umwandeln kann.

 

Zusatzstoffe:

Zu den Zusatzstoffen zählen lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe sowie Antioxidantien die für den Organismus lebensnotwendig sind.


Trockenfutter, Nassfutter oder doch Barfen?

Welches Hundefuttermittel passt zu meinem Hund und unserem Lebensstil?

Trockenfutter

Trockenfutter hat einen geringen Wasseranteil von 3-10%. Es gibt drei verschiedene Verfahren um das Hundefutter herzustellen. Dabei gibt es doch einiges zu beachten!

Bei extrudiertem Hundefutter werden die Inhaltsstoffe gemahlen und bei 300 Grad in die Formen gepresst. Die Futtergrundstruktur wird aufgespalten und bleibt dabei leicht verwertbar und gut verdaulich für das Tier.

Kaltgepresstes Tierfutter hingegen wird im Hochdruckverfahren in Formen gepresst. Die Strukturen bleiben bei dem Verfahren unberührt. Durch das Verfahren ist das Hundefutter schwerer verdaulich, jedoch werden Darmperistaltik sowie die natürliche Reinigung des Darms angeregt.

Bei der dritten Variante werden die Zutaten vermahlen und zu einem Teig vermischt. Nach befüllen der Formen wird das ganze bei 180 Grad gebacken. Bei dem Verfahren besteht leider die Gefahr, das die natürlichen Vitamine verloren gehen.

       

          Vorteil:                                                                                         Nachteil

– Preisgünstig                                                                                  – schlechte Akzeptanz

– leicht zu transportieren                                                              – Futtermilben können sich leicht einnisten

– gut zu Lagern                                                                                – Industriell verarbeitet

– einfach und sauber füttern

 

Nassfutter

Bei Industriell hergestelltem Dosenfutter werden die rohen Zutaten in Dosen gefüllt und unter Druck bei 120 Grad erhitzt. Nassfutter hat einen Anteil von 75-80% Wasser.

 

          Vorteil                                                                                               Nachteil

– Hohe Akzeptanz                                                                                   – geringer Energiegehalt bei hohem Volumen + Gewicht

– hohe Flüssigkeitsaufnahme                                                               – verdirbt nach anbrechen der Dose schnell

– gute Hygiene durch Sterilisierungsprozess                                    – oftmals Probleme in der Verträglichkeit

 

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Barf

Barf” steht für Biologisch Artgerechtes Füttern und zählt zu den natürlichsten und gesündesten Futtermethoden die es derzeit auf dem Markt gibt. Rohes Fleisch, Knochen und Innereien sowie frisches Obst, Gemüse und Kohlenhydrate werden dem Hund verfüttert. Hier immer darauf achten das genügend Vitamine, Mineralien und ausreichend Aminosäuren mit verfüttert werden.

 

          Vorteil:                                                                                                Nachteil

– Futter ist natürlich                                                                                 – kostenintensiv

– gute Akzeptanz                                                                                       – aufwendige Lagerung/Transport durch dauerhafte Kühlung

– bedarfsgerechte Anpassung                                                                 – Gefahr von Salmonellen, Bakterien, Pilzen

– Befriedigung des natürlichen Kautrieb                                              – Gefahr von Nährstoffmangel bei nicht ausreichendem Wissen über korrekte Fütterung

– geringes Allergierisiko

– seltene Neigung zu Übergewicht

– durch erhöhten Kauaufwand schlingen die Hunde weniger

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Hundefutter Allergie erkennen

Verschiedenste Umwelteinflüsse können Allergien auslösen. Um diese zu erkennen hier kurz die häufigsten Symptome:

  • Blähungen
  • Durchfall
  • Dermatologische Symptome wie z.B. Juckreiz, Nesselsucht, Ekzeme, Schuppen, Rötung, Haarausfall…

Beobachten Sie eins oder mehrere dieser Symptome kontaktieren Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens.


 

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