Worauf achten beim Katzenfutterkauf

Katzen sind Fleischfresser!

Bei einer ausgewogenen Fütterung ihres Vierbeiners sollten Sie sich immer an den natürlichen Beutetrieb einer Katze orientieren. Katzen sind von Natur aus Carnivor, dies bedeutet Fleischfresser.

Halten wir uns mal eine Maus vor Augen. Spalten wir diese grob auf in Ihre Einzelteile hätten wir:  Muskelfleisch, Herz, Leber, Niere, Knochen, Wasseranteil und ggf. minimale Getreidereste des Mageninhaltes.

Sorgen Katzen selbst für ihre Ernährung, so stehen auf dem Speiseplan vorwiegend kleine Wirbeltiere. Katzen fressen pro Tag zehn bis zwanzig Mäuse pro Tag. Eine Maus-Mahlzeit enthält Frischfleisch (Proteingehalt: 55 – 60%), Fett ca. 40%, Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und einige pflanzlichen Anteile, die als verdaute Nahrung im Magen des Beutetieres zu finden sind.

Proteine:

Proteine sind der Hauptlieferant an Energie für Katzen. Es gibt pflanzliche Proteinquellen wie z.B. Soja, aber auch tierische Proteine die vor allem im Muskelfleisch enthalten sind. Die Verdauung der Katze ist auf tierische Proteine ausgerichtet.  Beim Verzehr von Proteinquellen werden essentielle Aminosäuren aufgenommen die der Körper nicht selber herstellen kann. Bei den Katzen muss vor allem darauf geachtet werden, dass ausreichend tierische Bestandteile verfüttert werden um genügend Taurin auf zu nehmen welches für die . Ist dies nicht der Fall können Mangelerscheinungen auftreten. Taurin ich wichtig für die Funktion der Netzhaut, Herz, Nervensystem und dem Immunsystem. Das häufigste Symptom bei langfristigem Taurinmangel ist dabei die Retina-Degeneration – eine Netzhauterkrankung, die irreversible Schäden verursacht und schließlich zum Erblinden der Katze führt. Zusätzlich sind Unfruchtbarkeit, Fehlentwicklungen der Föten, Gehörverlust oder ein gestörtes Immunsystem Anzeichen für einen bestehenden Taurinmangel.

Fette:

Fett ist notwendig, um die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) sicher zu stellen. Fette werden durch Enzyme in Fettsäuren und Glycerin aufgespaltet. Fettsäuren erfüllen die Verdauungsfunktionen und unterstützen die Selbstheilung des Körpers. Ebenso bilden Fettsäuren den Hauptbestandteil der Zellmembran. Ein Mangel von den Säuren kann Haarausfall, trockene Haut bis hin zu jucken verursachen.  Glycerin dient als Energiespender.

 

Kohlenhydrate:

Katzen fehlen einige Enzyme, um Kohlenhydrate zu spalten. Neben Verdauungsproblemen können Kohlenhydrate, über einen längeren Zeitraum, auch Nierenprobleme hervorrufen.  Katzen benötigen, anders als Hunde, keine Kohlenhydrate. Sie gewinnen ihre Energie ausschließlich aus Proteinen und Fetten. Dennoch machen wenige Anteile an Gemüse Sinn, da kleine Menge von etwa 3 bis 5 % pflanzlichen Materials in Magen und Darm der Beutetiere vorhanden sind und Katzen scheinbar einen Nutzen daraus ziehen, der noch nicht erforscht ist. Viele Katzen reagieren bei Getreide mit Unverträglichkeiten und Allergien.

 

  • Fazit: Wer zu den Inhaltsstoffen seiner Produkte steht und diese nicht verstecken muss, wird sie klar und deutlich auf die Verpackungen der Futtermittel aufdrucken. Wer verschleiert, missverständliche, unklare und unvollständige Angaben macht, hat in der Regel auch etwas zu verstecken.